
Begegnungstag
in Xanten am 2.6.2007
Tischtennis
unter freiem Himmel - ein voller Erfolg
Der
Begegnungstag in Xanten stand unter einem guten Stern: Sonne pur,
gemäßigte Winde und gut gelaunte Besucher gaben uns
Tischtennisspieler das Gefühl, Freiluftsportler zu sein. Von
11.00 bis 18.00 Uhr hatten die Besucher Gelegenheit, an einem kleinen
Tischtennistisch ihre Tischtenniskünste zu demonstrieren und
wertvolle Tipps von uns zu erhalten. Außerdem lockte die
Tischtennistorwand jung und alt an, den geschicktesten Sportler zu
ermitteln. Als Preise warteten Trikots der Deutschen
Tischtennisnationalmannschaft. Von den fast 100 Teilnehmern ragten 3
Youngster heraus: Marcel Bischoff, 12 Jahre, gewann mit unglaublichen
200 Punkten, dicht gefolgt von Calvin Plettenberg, 15 Jahre, 185
Punkte, und Daniel Bischoff, 10 Jahre, der seinem großen Bruder
fast noch den Sieg streitig machte: Nach 8 von 10 Versuchen hatte er
bereits 175 Punkte erzielt und scheiterte dann nur knapp am
100-Punkte-Loch.

Winnie
Prondzinski, Stützpunktleiter Bielefeld
Olaf
Ahlers, Nachwuchs- und Landestrainer BSNW 
Präsentation
„Tischtennis im Behindertensport“ am 28.3.2007 im
Berufsförderungswerk Hamm
BSG
Bielefeld und BSNW-Kader präsentieren das Leistungvermögen
behinderter Tischtennisspieler im Berufsförderungswerk Hamm.
Zusammen
mit Ernst Weinmann und Karl-Heinz Korbanek (beide BSG Bielefeld)
sowie Klaus Mewes (BSG Düsseldorf, aktueller BSNW-Kaderspieler)
demonstrierte Landes- und Stützpunkttrainer Bielefeld, Olaf
Ahlers, die Möglichkeiten unserer Sportart im
Berufsförderungswerk Hamm. Videopräsentationen von den
vergangenen Paralympischen Spielen 2004 in Athen und das
hervorragende Leistungsvermögen der Spieler aus der Region luden
die Beschäftigten des Hauses und deren Gäste zum Gucken,
aber vor allem auch zum Mitmachen ein. So sollte unter anderem der
bei der letzten Reha-Messe in Düsseldorf aufgestellte
Punkterekord an der Tischtennis-Torwand verbessert werden. Ähnlich
wie beim großen Vorbild aus dem ZDF-Sportstudio sieht es jedoch
einfacher aus zu punkten, als es tatsächlich ist. Zwar konnte
der Rekord von 250 Punkten in Hamm eingestellt werden. Der
Zweitplatzierte lag mit 200 Punkten jedoch deutlich dahinter. 
BSNW-Sichtungslehrgang
Tischtennis am 24.3.2007 in Bielefeld
 Der
erste BSNW-Sichtungslehrgang des Jahres zog hochmotivierte neue
Spieler aus ganz NRW nach Ostwestfalen.
Olaf
Ahlers, Landestrainer und Stützpunkttrainer Bielefeld, sowie
Hannes Doesseler, Stützpunkttrainer Düsseldorf, begrüßten
acht interessierte Spieler zur ersten BSNW-Veranstaltung dieser Art
im Jahre 2007 für die Sportart Tischtennis. Abgesehen von
Valentin Baus von der SG Wattenscheid 01, der stellvertretend für
den BSNW-Kader an diesem Lehrgang teilnahm, sowie Corey Düsterhöft
und Zenek Nawradi von der BSG Bielefeld, war es für alle anderen
der erste Kontakt zum Tischtennis im Behindertensport. Der Lehrgang
stand unter dem Motto „Tischtennis lernen, Tischtennis verstehen,
Tischtennis spielen“. Nach 4 gemeinsamen Tischtennisstunden
verabschiedeten sich Hannes Doesseler und Olaf Ahlers von hoch
motivierten, aber auch sehr müden Teilnehmern. 
Ein
ausführlicherer Bericht ist unter www.bsnw.de
(Sportarten-Tischtennis) einzusehen. 
Stützpunkttrainer der BSG Bielefeld erfolgreich mit dem BSNW-Team bei deutschen Jugendmeisterschaften 2007
Am
24.2.2007 fanden die Deutschen Jugendmeisterschaften des DBS in
Osterburg statt. Für den Behinderten-Sportverband NW (BSNW) unter der
Leitung von Landestrainer Olaf Ahlers sollte es eine sehr erfolgreiche
Veranstaltung werden. Mit vier Spielern schickte der BSNW zwar eine
recht kleine Mannschaft nach Sachsen-Anhalt. Dafür war diese überaus
erfolgreich. Zwei deutsche Meistertitel sowie ein zweiter und ein
dritter Platz waren die Ausbeute für die BSNW-Akteure. Nähere Infos
unter www.bsnw.de (Sportarten/Tischtennis/Aktuelles).

links: Jan Brinkmann/Solingen, rechts: Klaus Mewes/Düsseldorf

Stützpunkttrainer der BSG Bielefeld holt den besten Nachwuchs des Landes nach Bielefeld
In
seiner Funktion als Landestrainer des Behinderten Sportverbandes NW
(BSNW) führte Olaf Ahlers zusammen mit Uli Watermann/ Schloß-Holte die
ersten beiden Landeskaderlehrgänge des Jahres 2007 in
Bielefeld-Babenhausen durch. Dabei ging es am 4. Januar primär darum,
eine Grundlage für das Wettkampfjahr 2007 zu schaffen. Der zweite
Termin am 17. Februar knüpfte an den Inhalten des Januarlehrganges an
und war darüber hinaus für 3 Spieler (Klaus Mewes/ Düsseldorf, Nils
Hertel/ Wipperfürth, Valentin Baus/ Wattenscheid) auf die anstehenden
deutschen Jugendmeisterschaften am 24.2. in Osterburg/ Sachsen-Anhalt
ausgerichtet.
Aus
OWL mit dabei: Thomas Altrogge/Paderborn. Weitere Hoffnungsträger aus
der Region sind Julian Pagnotta/Bielefeld und Andre Kritzmann/Solingen,
wohnhaft in Lengerich. Prüfungen im Studium bzw. Gesundheitsprobleme
machten die Teilnahme für Julian und Andre allerdings unmöglich.

linker Tisch: links Andreas Nau/Solingen, rechts Thomas Altrogge
rechter Tisch: links Klaus Mewes/Düsseldorf, rechts Uli Watermann

links Andreas Nau, rechts Thomas Altrogge

Tischtennis Landesmeisterschaften 2007 – Julian Pagnotta gewinnt seinen 1. Titel im Seniorenbereich
Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften des Behinderten-Sportverbandes Nordrhein-Westfalen erzielte Julian Pagnotta, BSG Bielefeld, am letzten Januarwochenende den Landesmeistertitel in der Klasse 10, der Wettkampfklasse für Sportler mit minimalen Körperbehinderungen.
Der im Nichtbehindertensport für den SV Brackwede in der Verbandsliga spielende Pagnotta konnte dabei selbst den favorisierten Andreas Nau aus Solingen bezwingen, gegen den er bislang immer das Nachsehen hatte - zuletzt bei den German Open 2006 gleich 2 Mal.
Neben Julian haben die Paderborner Thomas Altrogge (ebenfalls Wettkampfklasse 10) und Ingo Tschiersch (Allgemeinbehinderte) die Fahnen für die Region Ostwestfalen-Lippe hoch gehalten.
Mit dem 3. Platz von Thomas sowie dem Titelgewinn von Ingo gelang den OWL-Streitern eine fast optimale Ausbeute für OWL.
Mit diesen Leistungen zählen insbesondere Julian und Ingo zum Favoritenkreis bei den nationalen Titelkämpfen (WK 6-10 am 20./21.4.2007 in Offenburg, Allgemeinbehinderte am 27./28.10. in Bruchköbel).

Bericht L-Kaderlehrgang I in Bielefeld, 6.1.2007
Am
ersten Januarwochenende des Jahres erfolgte der erste von sechs
L-Kaderlehrgängen in Bielefeld-Babenhausen. Von den acht eingeladenen
Spielern nahmen Valentin Baus, Klaus Mewes, Andreas Nau und Thomas
Altrogge teil. Das Training stand unter der Leitung von Landestrainer
Olaf Ahlers, der von Uli Watermann tatkräftig unterstützt wurde.
Aufgrund
der vielen Absagen ergab sich ein nahezu optimaler
Trainer-Spielerschlüssel, so dass ein intensives Einzeltraining
durchgeführt werden konnte. Entsprechend waren die Spieler in den zwei
Trainingseinheiten des Tages physisch und mental gefordert.
Wesentliche
Trainingsschwerpunkte dieses Jahres sind die Optimierung des
Balltreffpunktes sowie die Verbesserung der individuellen Beinarbeit.
Mit Hilfe digitaler Bildtechnik, die ab sofort bei L-Kadermaßnahmen
genutzt wird, wurde der Grundstein dafür gelegt. Die Fortsetzung
erfolgt beim 2. L-Kaderlehrgang am 17.2.
Olaf Ahlers, Landestrainer

Bericht Nachwuchslehrgang 14.-16.8.2006 in Wuppertal/ German Open
Folgende DBSJ-Spieler wurden seitens der Barmer Ersatzkasse für diesen Lehrgang eingeladen:
Christian
Prokopp (WK1), Katharina Kurras (WK 2), Thomas Schmidtberger (WK 3),
Christof Müller (WK 4), Klaus Mewes (WK 6), Dennis Freye (WK 7), Thomas
Pech (WK 7), Patrick Willems (WK 7), David Korn (WK 10), Julian
Pagnotta (WK10).
Der BSNW hat diese Lehrgangsmaßnahme durch die Teilnahme folgender Spieler verstärkt: Karl-Heinz Korbanek (WK 4), Rainer Adams (WK 7), Andre Kritzmann (WK 9), Andreas Nau (WK 10)
Die verantwortlichen Trainer waren Sabine Puhlfürst, Hannes Doesseler (DBSJ) und Olaf Ahlers (BSNW und Lehrgangsleitung).
Ziele
des Lehrganges waren, sich seiner aktuellen Schwächen im Spiel
bewusster zu werden und praxisnahe Tipps für das Heimtraining mit nach
Hause zu nehmen. Durch die zeitliche Nähe zu den German Open, bei denen
fast alle Lehrgangsteilnehmer starteten, war es aus Trainersicht
besonders wichtig, dass sie frisch und mit einem guten Gefühl das
Lehrgangsende erreichen sollten.
Nach der Eingangsbesprechung am
Montag um 16.30 h, wo der Lehrgangsablauf durchgesprochen und Fragen
geklärt wurden, starteten wir bereits am Montag mit der 1.
Trainingseinheit. Da uns dafür nur eine Sporthalle mit 6 Tischen zur
Verfügung stand, wir aber neben 14 Lehrgangsteilnehmer auch noch 2
israelische, 2 russische und 6 „einheimische“ Spieler einzubauen
hatten, stand diese Einheit ganz im Zeichen des Ankommens und des
sozialen, integrativen Miteinanders. Für einen Lehrgang eher unüblich,
haben wir die 1. Trainingseinheit in verschiedenen Wettkampfformen
durchgeführt, um neben dem sozial-integrativen Aspekts dem Wunsch nach
möglichst geringen Wartezeiten gerecht zu werden. Außerdem wurden durch
die ständig wechselnden Doppelpartner und Gegner die Umstellungs- und
Anpassungsfähigkeit der Aktiven in den Vordergrund gerückt.
Am
folgenden Tag war der Schwerpunkt auf die individuellen Stärken und
Schwächen gesetzt. Dafür wurde den Lehrgangsteilnehmern im Vorfeld
aufgetragen, sich diesbzgl. mit dem eigenen Spielsystem auseinander zu
setzen und eine Übungsauswahl dazu mitzubringen. Die Arbeit an und mit
den eigenen Übungen erfolgte natürlich am Tisch, wurde aber durch
gezielte Videoaufnahmen aufgewertet. Außerdem wurden
Spielerpatenschaften gebildet, innerhalb derer Beobachtungsaufgaben zu
lösen waren. Die Videoaufnahmen und das Beobachtete der Spieler wurde
am Abend im Verbund der drei Trainer mit den jeweiligen
Patenschaftspaaren analysiert.
Die 4. und letzte
Trainingseinheit am Mittwochvormittag wurde sehr wettkampfnah
durchgeführt. So wurden drei Leistungsgruppen mit annähernd
gleichstarken Spieler gebildet, die innerhalb einer Stunde
gegeneinander wettstritten. Den Abschluss der Einheit bildete die
jeweilige Lieblingsübung, damit ein jeder mit einem möglichst gutem
Gefühl das Trainingsende erlebte.
Der Lehrgang endete mit der Abschlussbesprechung am Mittwoch um 13.45 h.
Fazit: Dieser
Lehrgang war ein insgesamt gelungener Versuch, Training und Turnier für
den Nachwuchs zusammenzubringen. Bei den Teilnehmern haben vor allem
die Videoanalysen und die Patenschaften mitsamt den
Beobachtungsaufgaben großen Anklang gefunden. Die Unterbringung und
Verpflegung im Hotel Mercure und der Barmer Ersatzkasse waren
hervorragend. Die Hallen- bzw. Tischkapazitäten waren knapp, aber für
ein derartiges qualitatives Training einzukalkulieren. Der Transport
ist allerdings verbesserungswürdig. So hat am Montag und
Dienstvormittag der bereitgestellte Shuttle-Service nicht gut
funktioniert. Alle Lehrgangsteilnehmer sind dem Veranstalter, Jochen
Wollmert, und seinem Arbeitgeber sowie der DBSJ und dem BSNW dankbar,
dass sie die Durchführung dieses Lehrgangs möglich gemacht haben und
hoffen, dass dies der Anfang für weitere Lehrgangsmaßnahmen dieser Art
war.
Olaf Ahlers, BSNW-Trainer und Lehrgangsleitung

Pagnotta mit meisterlichem Debüt
Bei
den 6. Deutschen Meisterschaften im Tischtennis für die Jugend, die am
11. März in Celle (Niedersachsen) stattfanden, waren insgesamt 35
Spielerinnen und Spieler am Start, darunter auch vier Rollstuhlfahrer.
Etwa ein Drittel der Akteure nahm zum ersten Mal an einer
Tischtennisveranstaltung im Nachwuchsbereich teil. Die
Fahne des BSNW hielten dabei drei Spieler hoch: Klaus Mewes (19 Jahre,
BSG Düsseldorf, Wettkampfklasse 6), Nils Hertel (VSG Wipperfürth, 15
Jahre, WK 8) und Julian Pagnotta (BSG Bielefeld, 19 Jahre, WK1O).
Während Mewes und Hertel trotz ihres jungen Alters schon erfahrene
Kempen auf dem Parkett nationaler Jugendmeisterschaften sind, war es
für den Bielefelder die erste Veranstaltung im Behindertensport
Tischtennis. Umso höher ist sein Abschneiden zu bewerten: Deutscher
Meister beim ersten Start. Er ließ im entscheidenden Spiel der WK 10/
Allgemeinbehinderte seinem Widerpart David
Korn (BSV Walldorf, Baden) keine Chance und erspielte sich ohne
Satzverlust den 1. Platz. In der WK 6/7
sah sich Klaus Mewes als „6er" vielen Spielern der WK 7 gegenüber.
Trotz der schlechteren Ausgangsposition - WK-7-Spieler sind
grundsätzlich mobiler als WK-6-Spieler - gelang ihm ein ausgezeichneter
5. Platz. Mit Robert Bittner (TSG Bergedorf, Hamburg) ließ Klaus, nach
sehr umkämpften vier Sätzen, lediglich einen Spieler seiner WK an sich
vorbei. Im Doppel schaffte Mewes aber zusammen mit Robert Bittner einen
herausragenden 2. Platz. Erst im Finale hatten sie gegen Dominic Perbey
(WK 7) und Philipp Martens (WK 8, beide PSV Wedding / Berlin) das
Nachsehen. Nils blieb in der Einzelkonkurrenz mit nur zwei Siegen
hinter seinen Möglichkeiten zurück. Im Doppel sah er sich mit seinem
Partner Dennis Freye (WK 7, TSV
Julian Pagnotta freute sich über seinen ersten Titel bei Jugendmeisterschaften
Sandstedt)
gleich in der ersten Runde einer kaum zu schlagenden Paarung (David
Korn, WK l O/ Patrick Willems, WK 8) gegenüber. Sein Alter (er war der
jüngste Teilnehmer seiner Wettkarnpfklasse) und sein Potential geben
aber viel Hoffnung für weitere
Veranstaltungen.
Olaf Ahlers |