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Sport bei Morbus Bechterew
Der
Morbus Bechterew bedeutet kein Sportverbot. Im Gegenteil: Gerade für
Patienten mit Morbus Bechterew ist es wichtig, körperlich aktiv zu
bleiben! Sport ist die beste Möglichkeit, die Kondition zu steigern,
den Kreislauf zu stabilisieren und die Atemkapazität zu verbessern.
Vergessen Sie aber darüber nicht die krankheitsspezifischen Bewegungsübungen! Sport ist dafür kein Ersatz! Nicht
alle Sportarten sind geeignet. Welche Sportarten besonders geeignet
sind, hängt vom Stadium der Erkrankung ab und davon, ob man die
Sportart bereits beherrscht oder erst erlernen will. Falls Sie eine
Sportart bereits beherrschen: Bleiben Sie dabei und lassen Sie die
Leistungsspitze weg. Modifizieren Sie die Ausführung gegebenenfalls.
Falls Sie dagegen eine neue, für Sie geeignete Sportart suchen:
Besonders wertvoll sind Schwimmen und Skilanglauf, denn dabei werden
alle Muskeln und Gelenke beansprucht, ohne dass große Erschütterungen
auftreten. Beim Schwimmen kann es notwendig sein, sich aufs
Rückenschwimmen oder Schnorcheln zu beschränken, um den Hals nicht zu
überstrecken. Auch Wandern (mit Teleskopstöcken) und Radfahren (mit
hohem Lenker und nach vorn gekipptem, weich gefedertem Sattel) sind
nützliche Sportarten, da sie ein gutes Kreislauf- und Atemtraining
darstellen und darüber hinaus Spaß machen. Unter den Ballspielen werden
Volleyball und Prellball bevorzugt, bei denen man sich strecken muss.
Quelle: www.bechterew.de
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